Am Schwarzen Graben

Bisherige Prozesse

Für den Stadtteil Rosellen liegen bereits unterschiedliche Konzepte vor bzw. sind aktuell in Bearbeitung. Dazu zählt das im Jahr 2011 fertiggestellte „Räumliche Strukturkonzept 2025+“, das für alle Neusser Stadtteile eine funktional-räumliche Analyse sowie Handlungsempfehlungen für eine zukunftsfähige Weiterentwicklung aufzeigt. Es ist auf dieser Webseite abrufbar.

Weitere bestehende Planwerke sind der noch gültige Flächennutzungsplan der Stadt Neuss in der Fassung aus dem Jahr 1983 sowie der aktuell in der Beschlussfassung befindliche Entwurf des aktualisierten Flächennutzungsplans, aus dem sich Änderungen für die Planungen im Gebiet ergeben.

Darüber hinaus werden mit dem, „Gestaltungskonzept Ortsmittelpunkte im Neusser Süden“ seit 2019 die südlichen Stadtteile mit mehr als 2.000 Einwohnern – wozu Rosellen zählt – näher betrachtet. Übergeordnetes Ziel ist die Aufwertung und langfristige Stärkung von identitätsstiftenden und gemeinschaftlich erlebbaren Ortsmittelpunkten. Dazu fand am 9. Oktober 2019 ein Stadtteilspaziergang durch den Ortsteil statt, in dem Stärken und Schwächen, aber auch Chancen und Risiken für eine zukünftige Gestaltung des Ortsteils thematisiert wurden. Die Ergebnisse sind hier einsehbar.

Die bauliche Entwicklung des Areals „Am Schwarzen Graben“ wurde in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten immer wieder in Politik und unter den Bürger*innen diskutiert. Die vielfältigen Rahmenbedingungen und unterschiedlichen Interessenslagen aller beteiligten Akteure ließen eine gemeinschaftlich getragene Lösung bisher nicht zu. In diesem Zuge wurde auch der von der Stadt Neuss initiierte Prozess zur Erstellung eines Rahmenplans vorerst unterbrochen. Stattdessen soll nun mit dem dialogorientierten Moderationsverfahren ein Austausch aller Argumente der beteiligten Akteure erfolgen, um gemeinsam Eckpunkte für eine zukünftige Entwicklung des attraktiven Wohnstandorts im Neusser Süden zu erarbeiten.